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Bläserkonzert der Musikschule mit toller Musik

Passend zum Weihnachtsmarkt der Stadt Butzbach fand in der Wendelinskapelle das diesjährige Bläserschülerkonzert der Musikschule Butzbach statt.

Ein Blechbläsertrio mit dem Posaunenschüler Constantin Bender und dem Tubaschüler Moriz Wörle spielte zusammen mit ihrem Lehrer Vladyslav Shagorodskyy gleich zu Beginn mit vollem Klang drei bekannte Weihnachtslieder. Moritz konnte dann gleich sitzen bleiben, denn er hatte noch „In der Halle des Bergkönigs“ von Edvard Grieg, am Klavier begleitet von Joachim Wagenhäuser, im Gepäck. Schön, wie sein Tubaspiel durch die verschiedenen Tonarten wanderte und gekonnt immer schneller wurde.

Mit „Din Don“, „In dulci jubilo“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und einem Rundtanz verteilten sich weitere Weihnachtslieder im Klarinettenduo oder -quartett und als Blockflötensolo von Nele Röseler über das Programm. Alle Kinder stellten sich mutig vor das Publikum und spielten ihre Lieder sicher und voll gesundem Selbstvertrauen. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil es bei einigen Schülern ihr erster Auftritt war. Auch der „Entertainer“ von Scott Joplin war dabei mit Leo Schelter an der Klarinette und Klavierbegleitung. Dies schwierige Werk gelang dem Fünftklässler auch rhythmisch besonders gut.

Dass besinnliche Musik nicht immer Weihnachtslieder sein müssen, bewies Laura Krauskopf mit ihrem Lehrer Christopher Woods mit der klanglich sehr schön gestalteten Titelmelodie aus dem Film „Jenseits der Stille“. In dem zweiten, ebenfalls aus dem Film stammenden Titel „Aufnahmeprüfung“ bekundeten beide in den schnellen vieltönigen Vorschlägen ihre Virtuosität. Auch das Andante aus dem ersten Londoner Trio von Joseph Haydn passte zur adventlichen Stimmung. Die Querflötenschüler Anna Wißbach und Jonathan Heisch sowie der Celloschüler Pius Schelter führten diese Komposition mit perfektem Zusammenspiel und bereits vielen musikalischen Anlagen aus. 

Zwei Kammermusikensembles waren vertreten. Hierbei handelt es sich um Ensembles, welche Schüler neben dem Unterricht auf ihrem Instrument besuchen können, um auch das Spiel in einer Gruppe regelmäßig auszuüben. Im Querflötenensemble mit Juli Best, Lena Fink, Lisa Wagner, Anna Wißbach und der Lehrerin Julia Schelter wurde der „Mond“ von Friedgund Goettsche-Niessner aufgeführt. Über einem harmonisch sehr stimmungsvoll ausgebreiteten Klangteppich von fünf Querflöten blitzten die Mondstrahlen immer mal wieder im Spiel von Anna auf der Piccoloflöte auf. Das Erwachsenen-Holzbläserensemble, Elvira Bernhard auf der Querflöte, Amica Moraw auf der Blockflöte und Christopher Woods an der Klarinette, gestaltete die schöne Melodie des „Largo“ aus Antonin Dvoraks Symphonie Nr 9, einen Blueswalzer und ein Terzett von Felix Mendelssohn-Bartholdy mit viel Freude am eigenen Spiel und überzeugten mit diesen drei unterschiedlichen Werken.

Und dass auch der Jazz in so ein Konzert gut passt, bewies der Saxofonschüler Moritz Wirl mit zwei tollen Jazzstücken von Jim Snidero zu CD-Begleitung. Moritz spielte äußerst souverän, nicht nur sein Instrument, sondern auch stilgerecht im Jazz beheimatet. Den Schluss gestalteten vier Saxofonspieler aus der musikschuleigenen Big Band Black Dots. Für diese kleine Besetzung mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxofon haben sich Gerhard Brunner, Regina Fuchs, Maximilian Rauch und Jörg Ludwig außerhalb der Big Band Proben getroffen. Ihre Jazzstücke, beide von Wendell Hobbs, nahmen Bezug auf Greensleeves und Winter Wonder Land. Mit groovendem Sound endete so ein schönes Konzert. Nach der Musik kamen alle großen und kleinen Künstler noch mal nach vorne vor den Altar, wo sie viel Beifall erhielten.