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Tanz- und Elementarabteilung der Musikschule Butzbach faszinieren durch vielfältiges Programm.

Butzbach. Kürzlich veranstaltete die Musikschule Butzbach ihr alljährliches Frühlingsfest in der Alten Turnhalle in Butzbach. Jedes Jahr gibt die Musikschule den Kindern der Ballett- und Elementarabteilung die Möglichkeit vor großem Publikum aufzutreten und somit kostbare Erfahrungen zu sammeln. In diesem Jahr stand das Fest zudem im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums der Musikschule.

Das große Event des Elementarbereiches war wie immer sehr gut besucht. Für das leibliche Wohl wurde reichlich mit verschiedenen Getränken und Muffins gesorgt.

Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Marion Adloff  eröffneten die beiden Kinderbands der Musikschule Butzbach unter der Leitung von Torsten Hofmann den ersten Teil und zeigten ihr Können. Die erste Band, bestehend aus acht altersgemischten Kindern spielte den Song „Hurra, der Pumuckl ist da“. Schon nach den ersten Takten fiel der gute Sound der Band auf, denn alle Instrumente wurden von Pascal Blanché am Mischpult sehr gut abgemischt. Die zweite Band spielte das nicht weniger beliebte Lied „Hey, Hey Wickie“ ebenso groovig und begeisterte die Zuschauer. 

Nach den Kinderbands stand die Tanzabteilung im Vordergrund. Die fünf Ballettklassen, an denen Kinder zwischen vier und zehn Jahren einmal in der Woche teilnehmen, zeigten eine tänzerische Umsetzung des Märchens „Der Froschkönig“. Rund fünfzig Kinder standen auf der Bühne der Alten Turnhalle und verzauberten als Hexen, Frösche und Prinzessinnen die ZuschauerInnen. 

Die Musik unterlegte die Frosch- und Hexensprünge der Allerkleinsten bis hin zu den Tanzschritten der großen Prinzessinnen. Beim großen Finale des ersten Teiles des Festes nahmen alle Teilnehmerinnen den dankbaren Applaus mit leuchtenden Augen entgegen. Die Kinder wurden mit einer kleinen, süßen Überraschung für ihre gelungenen Darbietungen belohnt.

Nach der Begrüßung durch Fachbereichsleiter Torsten Hofmann begann der zweite Teil des Festes. Nun waren die Kinder der Musikalischen Früherziehung an der Reihe, die in diesem Jahr wieder alle gemeinsam auf der Bühne standen. Unter der Leitung der Fachpädagogen Julia Schelter, Bettina Gerland und Torsten Hofmann, zusammen mit engagierten Eltern, gestalteten die Kinder musikalisch in diesem Jahr die Geschichte „Unter Wasser“. Musikalisch live begleitet wurde der Elementarbereich von Instrumentalpädagogen und Schülern der Musikschule Butzbach. Ein Einsiedlerkrebs, gespielt von Larissa Hofmann, versuchte in ihr Schneckenhaus zu kommen, doch er war gewachsen und zu groß für sein Zuhause geworden. Dazu sangen beeindruckend etwa 80 Kinder auf der Bühne das Lied „Zu klein“, begleitet von der Gitarristin Conny Bundschuh. Auf der Suche nach einem neuen Haus erlebte der Krebs nun viele Abenteuer, sehr einfühlsam vorgelesen von Marion Adloff. Der Krebs krabbelte zwischen Wasserpflanzen, durch die er ein Hai, ein Seepferdchen sowie eine Qualle vorbeischwimmen sah, begleitet von Justus Girg am Klavier und Kindern, die dazu an Klangbausteinen improvisierten. Der Einsiedlerkrebs traf nun ein Seepferdchen (Ida Drullmann) und schwamm mit ihm durch das Meer. Weitere Seepferdchen schwammen mit, untermalt von singenden Kindern sowie mit Klavierbeleitung und Simon Döring am Schlagzeug. Nun traf der Krebs eine Schnecke, eindrucksvoll von Pius Schelter am Cello untermalt, doch die Schnecke verlangte leider zu viel Geld für ihr Haus. Die Kinder sangen zur Handlung ein „Schneckenlied“ und wurden vom Klavier und von Marian Kalaydjev mit seinen Schülern Deborah Christopher und Annika Wagner an den Violinen begleitet. „Nimm’s leicht“ spottete das Plankton, singend, tanzend und auf Effektinstrumenten dargestellt von einer weiteren Kindergruppe, sowie von der Gitarre begleitet. Als nächstes schwebten in ihren Bann ziehende Quallen durch das Meer. Wirkungsvoll untermalt von Julia Schelters Querflötenschülerinnen Anna Wißbach, Johanna Pfreimer und Lisa Wagner.

Mit der nächsten Begegnung hatte der Krebs nicht gerechnet. Mit einem Trommelwirbel spannend dargestellt kamen zwei vier Meter lange Haie auf die Bühne. Begleitet von der Tuba (Moritz Wörle) und dem Schlagzeug kamen die Kinder stampfend zum Bühnenrand und sangen das spektakuläre „Hai-Lied“. Zufälligerweise traf der Krebs eine alte Austernschale, in der eine hübsche Perle funkelte. Sehr schön dargestellt von den Kindern mit einem großen Meerestuch über der Muschel, die sich am Ende öffnete. Dazu sang eine Kindergruppe das „Perlenlied“, untermalt von den Streichern. Nun konnte der Einsiedlerkrebs endlich das Schneckenhaus bezahlen. Unterwegs überredete der Krebs noch eine Seeanemone, die sein neues Haus schmücken sollte. Ein Kind tanzte wunderschön zur Seeanemonenmusik, zauberhaft gespielt von Julia Pritz und ihrer Schülerin Erna Klehne an den Harfen. Beim Finale kamen wieder alle Kinder auf die Bühne und sangen gemeinsam das Schlusslied „Gemütlich ist’s im Schneckenhaus“, bei dem auch alle Instrumente mitspielten. 

Eine glänzende Leistung der Elementarabteilung, die mit lang anhaltendem Applaus vom Publikum belohnt wurde. Alle Lehrer bekamen für ihr Engagement Blumen von Musikschulleiterin Marion Adloff überreicht.

Informationen über die Elementarabteilung der Musikschule sind erhältlich unter 06033 / 4544 oder www.musikschule-butzbach.de.